
OECD-Studie: Unrühmlicher Spitzenplatz bei Abgaben auf Arbeit ist klarer Handlungsauftrag
Mit dem neuen Doppelbudget senken wir die Lohnnebenkosten. So entlasten wir Arbeit, stärken den Standort und schaffen Spielraum für wichtige Zukunftsinvestitionen.

© BKA/Paul Gruber
Wir NEOS haben Regierungsverantwortung übernommen, weil uns klar ist: Österreich braucht eine Politik mit Weitblick. Wir haben mit einem maroden Staatsbudget begonnen, das durch die „Koste es, was es wolle“-Politik der Vorgängerregierungen völlig aus dem Ruder gelaufen ist und Österreich ein EU-Defizitverfahren eingebrockt hat.
Seit unserem Eintritt in die Bundesregierung ist Österreich auf einem stabileren Budgetpfad. Schon im ersten Doppelbudget 2025/26 ist es gelungen, rund sechs Milliarden Euro zu konsolidieren. Zudem konnte die Inflation auf rund 2 Prozent gesenkt und die Wirtschaft wieder aus der Rezession geführt werden.
Doch die Rahmenbedingungen haben sich erneut verändert: geopolitische Konflikte und internationale Preisschocks haben die Erholung gebremst. Deshalb war für uns NEOS klar: Das Doppelbudget 2027/28 darf nicht auf Kante genäht sein. Es braucht bewusst Spielraum.
Heute können wir sagen: Dieser Kurs geht auf. Das Budgetpaket umfasst mehr als 5,1 Milliarden Euro und liegt damit deutlich über dem notwendigen Konsolidierungsbedarf von 2,5 Milliarden Euro.
Das schafft genau jenen Spielraum, den wir immer eingefordert haben: für spürbare Entlastung und gezielte Zukunftsinvestitionen. Mit diesem Doppelbudget lösen wir zwei unserer zentralen Wahlversprechen ein.
1. Weniger Lohnnebenkosten, mehr Chancen für Beschäftigung
Wir senken die Lohnnebenkosten um rund 2 Milliarden Euro. Das entlastet Betriebe direkt: Ein kleiner Betrieb mit fünf Mitarbeiter:innen spart jährlich gut 10.000 Euro, ein größerer Betrieb mit 500 Beschäftigten mehr als eine Million Euro.
Das stärkt unsere Unternehmen, schafft Raum für höhere Löhne und sorgt dafür, dass Arbeitnehmer:innen mehr Netto vom Brutto bleibt.
2. Faire Beiträge der Pensionist:innen
Pensionen werden künftig unter der Inflation angepasst. Das ist eine Frage der Fairness zwischen den Generationen. Es kann nicht sein, dass aktive Beschäftigte deutlich geringere Einkommenssteigerungen erhalten als Pensionistinnen und Pensionisten. Mit diesem solidarischen Beitrag finanzieren wir gezielt den Ausbau der Elementarpädagogik, der Kinderbetreuung und der Pflege.
Ab 2028 wird damit endlich eine langjährige NEOS-Forderung Realität: das zweite verpflichtende Kindergartenjahr. Wer früh fördert, schafft bessere Bildungswege, mehr Sprachkompetenz und faire Startbedingungen für alle Kinder.
Das ist ein echter Meilenstein für die Chancengerechtigkeit, denn jedes Kind verdient die beste Bildung, unabhängig von Herkunft, Einkommen der Eltern oder Wohnort.
Aufschwung, Gerechtigkeit und Reformen – das ist das Motto dieses Budgets. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir mit diesem Doppelbudget in dieser weltpolitisch sehr instabilen Lage wirtschaftlich, budgetär, aber vor allem auch für die Zukunft genau das Richtige tun.Beate Meinl-Reisinger
NEOS-Vorsitzende und Bundesministerin für europäische und internationale Angelegenheiten
Zu lange wurden in Österreich Rechnungen weitergereicht – an kommende Generationen, an junge Menschen, an die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler von morgen. Wir NEOS verschieben Probleme nicht in die Zukunft. Wir lösen sie jetzt, bevor sie größer und teurer werden.
Das ist manchmal anstrengend und verlangt Entscheidungen statt Ausreden. Aber genau dafür ist Regierung da. Das ist der Unterschied zwischen kurzfristiger Politik und echter Reformkraft. Das ist der Unterschied mit uns NEOS in der Regierung.
Trotz geopolitischer Unsicherheiten, trotz enormem Spardruck und trotz schwieriger Rahmenbedingungen haben wir geliefert: Wir haben nicht nur konsolidiert, sondern neue Spielräume geschaffen – für echte Entlastung, für niedrigere Lohnnebenkosten und für den erfolgreichen Reformkurs in der Bildung.

OECD-Studie: Unrühmlicher Spitzenplatz bei Abgaben auf Arbeit ist klarer Handlungsauftrag

März-Inflation: Jetzt mit mutigen Reformen wieder Spielraum schaffen